Terminübersicht

Trainerweiterbildung
Aufbaublock Psychiatrie


Fachbereich Psychiatrie

Weiterbildung für Deeskalationstrainer*innen

Ab 07.09.2026 in Köln

Kurs
T-AB-PSYCH 2026-09 Köln
Termine
07.09. – 09.09.2026 3 Tage Aufbaublock Psychiatrie
Veranstaltungskosten

Aufbaublock 3 Tage 600,- Euro pro Teilnehmer*in, inklusive Seminarverpflegung
Bitte beachten, ab 01.01.2027 neuer Preis: 900,- Euro

In den Kosten enthalten sind Seminarverpflegung, sämtliche Unterrichtsmaterialien, Arbeitsblättern und Power-Point-Präsentationen für die eigene Schulungsgestaltung. Sie erhalten ein Zertifikat am Ende des Aufbaublocks.

Veranstaltungsort
Jugendherberge Köln-Riehl
An der Schanz 14
50735 Köln
Die Ausbildung zum/zur Deeskalationstrainer*in

Allgemeine Inhalte

Ausbildungsumfang bei 12-tägigen Ausbildungen

  • 152 Stunden, davon 96 Stunden Präsenzphasen (4 Blöcke á 3 Tage im Abstand von 10 bis 12 Wochen).
  • 40 Stunden nachgewiesene Praxisstunden während der Ausbildung (Heimarbeit) und 16 Stunden Präsenzblock „Reflexion/Vertiefung“ (2 Tage, ca. 9 bis 12 Monate nach Ausbildungsende).
  • In den Präsenzphasen werden die Teilnehmer*innen zeitweise von mehreren Dozent*innen parallel betreut und trainiert.

Ausbildungsinhalte in den Präsenzphasen 

  • Aufbau und Qualitätssicherung eines Deeskalationsmanagements.
  • Wissensvermittlung, Gruppenarbeiten und Übungen zu den Deeskalationsstufen 1 bis 3.
  • Methodenvermittlung und didaktisches Training für den eigenen Unterricht. 
  • Kompetenzvermittlung im Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen der Klientel: Verbales Deeskalationstraining mit Video-Feedback und Train-the-Trainer-Einheiten.
  • Schonende Vermeidungs-, Abwehr, Löse- und Fluchttechniken bei Übergriffen durch Klientel, schonende Begleittechniken, 4-Stufen Immobilisationstechnik mit Train-the-Trainer-Einheiten.
  • Kleine Psychotraumatologie und kollegiale Erstbetreuung nach Übergriffen, Aufbau einer Nachsorgekonzeption.
  • Tertiärprävention nach Vorfällen mit herausfordernden oder aggressiven Verhaltensweisen.
  • Training typischer Schlüsselsituationen in der Arbeit von Deeskalationstrainer*innen.

Aufgabenstellungen in den Praxisphasen

  • Formulierung von Leitgedanken, Qualitätskriterien und Qualitätszielen im Umgang mit aggressiver Klientel (gemeinsam mit Führung).
  • Gefährdungsanalyse: Feststellung besonderer Gefährdungsbereiche oder besonderer Gefährdungssituationen (gemeinsam mit Mitarbeitenden und Führung).
  • Durchführung einer Evaluation in der eigenen Institution, (an Standorten, welche bereits seit mehr als 2 Jahren einen Deeskalationstrainer haben oder mindestens 50% der Mitarbeiter geschult sind)
  • Innerbetriebliche Vernetzung mit Qualitätsmanagement, Betriebsärzt*innen, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Personalrat und ggf. mit bestehenden internen Arbeitsgruppen.
  • Integration in ein bestehendes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM).
  • Erarbeitung eines schriftlichen Konzepts zur Implementierung des Deeskalationsmanagements in der eigenen Institution inkl. Projekt- und Schulungsplanung und Nachsorgekonzeption. 
  • Vorbereitung einer Lehrprobe.

Pädagogische und didaktische Umsetzung

  • Große Vielfalt an methodischen und didaktischen Tipps und Hinweisen.
  • Durchführung einer Lehrprobe mit Video-Feedback im Einzelgespräch.
  • Train-the-Trainer-Einheiten.
  • Erarbeitung eigener didaktischer Ideen.
  • Aushändigung sämtlicher Lehrmaterialien (Power-Point-Präsentationen, Trainingsvideos, Arbeitsblätter etc.)

Leistungsnachweis
Abgabe des Konzepts zur Implementierung des Professionellen Deeskalationsmanagements in der eigenen Institution. 

Prüfungen 
In Form von Train-the-Trainer-Einheiten, erfolgt eine praktische Lehrprobe zur theoretischen Wissensvermittlung sowie eine intensive Anleitung und das Training zur Durchführung von Situationstrainings. Für die Körperinterventionstechniken (Deeskalationsstufen 5 und 6) weisen die Teilnehmer*innen in einer Train-the-Trainer-Einheit nach, dass sie eine erlernte Technik beherrschen und präzise an die Teilnehmenden ihrer Institution weitervermitteln können. Diese Prüfungen sind relevant für die Erteilung des Zertifikats.

Zertifikat
Nach Abgabe des Leistungsnachweises und Absolvierung der Prüfung erhält der/die Teilnehmer*in das Zertifikat der Deeskalationstrainerin/des Deeskalationstrainers nach ProDeMa®. Das Zertifikat berechtigt Teilnehmende zur Durchführung der Schulungen und der Implementierung des Präventionskonzepts in der eigenen Institution. Die Durchführung von Schulungen in anderen Institutionen oder die Schulung externer Teilnehmer*innen in der eigenen Institution ist ausgeschlossen.

Mitwirkende Dozent*innen
 Berthold Jurasek
Experte für den Fachbereich Psychiatrie
 Diana Oeß
Diana Oeß
Dozentin und autorisierte Lehrtrainerin

Fachbereich Psychiatrie und Forensik

Feedback Deeskalationstraining

"ProDeMa ist ein fundiertes Konzept, was mich in meiner alltäglichen Arbeit weitergebracht hat und mir dabei geholfen hat, die 
Verhalten oder Reaktionen aus anderen, professionellen Gesichtspunkten zu betrachten."

Feedback Deeskalationstraining

„Die Weiterbildung hat mich privat sowie beruflich weiterentwickelt.
Es war unglaublich lehrreich und spannend. Der Austausch mit den Kollegen war ebenfalls interessant.
Im Ganzen war es eine sehr schöne Zeit, ich habe sehr viel gelernt, sehr viel mitgenommen und bin dankbar für die Zeit.“

Feedback Deeskalationstraining

„Die Ausbildung ist sehr zu empfehlen ich habe viel über mich selbst gelernt. Die verurteilten Inhalte helfen sie mir sehr in dem Spannungsfeld “ZNA“.“

Feedback Deeskalationstraining

„Die Ausbildung habe ich als sehr bereichernd gefunden, sowohl zur theoretischen, praktischen als auch persönlichen Weiterentwicklung.
Es war abwechslungsreich, fördernd und fordernd. Zusätzlich hat es Spaß gemacht aufgrund der tollen Gruppe und der kompetenten, authentischen Trainer.
Es war zwar nicht immer angenehm, aber missen will ich es nicht und ich freue mich Teil an mehr Sicherheit im (stationären) Alltag zu sein.“

Feedback Deeskalationstraining

„Beste Ausbildung! Ein Muss für jeden der in öffentlichen Einrichtungen arbeitet!“