Trainerweiterbildung
Aufbaublock PSYCH


Fachbereich Psychiatrie und Forensik

Weiterbildung für Deeskalationstrainer*innen

Ab 24.11.2020 in Wiesloch

Kurs
T-PSYCH 2020-11-24 Wiesloch
Termine
24.11. - 26.11.20203 Tage Fokus Psychiatrie
Veranstaltungskosten

3 Tage Aufbaublock 480.-€

In den Kosten enthalten sind Verpflegung (Kaffee, Tee, Kaltgetränke, 2 Pausenverpflegungen), sämtliche Unterrichtsmaterialien, DVD mit Videos, Arbeitsblättern und Power-Point-Präsentationen für die eigene Schulungsgestaltung. Sie erhalten zum Abschluß ein Zertifikat.

Veranstaltungsort
PZN Wiesloch
Heidelbergerstr. 1a
69168 Wiesloch
Fachbereich - Psychiatrie und Forensik

Fachspezifische Inhalte

  • Definitionen, Arten und Formen von Aggressionen und Gewalt.
  • Professionelles Deeskalationsmanagement im klinischen und ambulanten Kontext.
  • Ergebnisse von Studien zur Gefährdungsanalyse, besondere Gefahrenbereiche.
  • Möglichkeiten der Primärprävention: Verhinderung und Verminderung von aggressionsauslösenden Reizen im klinischen und ambulanten Setting.
  • Das Recht der Patient*innen auf professionelle Hilfe bei krankheitsbedingten aggressiven Verhaltensweisen.
  • Besondere aggressionsauslösende Reize bei unterschiedlichen Krankheitsbildern und Störungen.
  • Wahrnehmung, Interpretation und Bewertungsmuster: Fehlinterpretationen und deren Auswirkungen.
  • Private und professionelle Beziehungsmuster in der Arbeit mit Patient*innen im klinischen Setting.
  • Systemischer Eskalationskreislauf: Analyse von Eskalationsprozessen im Klinikalltag.
  • Ursachen und Beweggründe von aggressiven Verhaltensweisen von Patient*innen und Angehörigen
  • Aggressive Verhaltensweisen bei subjektiv erlebter Ohnmacht und Fremdbestimmung in geschlossenen Einrichtungen.
  • Verbale Deeskalation (intensives Training mit Video-Feedback und Train-the-Trainer-Einheiten)
  • Besonderheiten verbaler Deeskalation bei unterschiedlichen Krankheitsbildern und Störungen: Akute Psychose, Borderline-Symptomatik, Intoxikationszustände, Manie etc.
  • Situationstraining: Deeskalation in typischen Gefährdungssituationen in psychiatrischen Einrichtungen.   
  • Schonende Vermeidungs-, Abwehr, Löse- und Fluchttechniken bei leichten, mittleren und heftigenAngriffen von Patient*innen.
  • Notwendigkeit, Reflexion und deeskalierende Durchführung von Zwangsmaßnahmen.
  • Verletzungsfreie und menschenwürdige Halte- und Begleittechniken.
  • Schonende Begleittechniken, 4-Stufen Immobilisationstechnik: Einsatz von Haltetechniken mit Integration der verbalen Deeskalation zur Verhinderung von Fixierungen bei hocherregten Patient*innen.
  • Deeskalierende Methoden der Begleitung von fixierten Patient*innen zur Verkürzung der Fixierungsdauer.
  • Nachbearbeitung von Vorfällen mit Patient*innen, den Mitarbeiter*innen und/oder dem Team (Tertiärprävention).
  • Kollegiale Erstbetreuung und Nachsorge bei Übergriffen, Führungsverhalten und deren Auswirkungen im Umgang mit traumatisierten Mitarbeiter*innen.