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Regeln, Grenzen, Konsequenzen: Deeskalierende Methoden der Aufstellung, Durchführung und Vermittlung von Regeln, Grenzen und Konsequenzen

Der unreflektierte Umgang mit Regeln, Grenzen und Konsequenzen in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesen verursacht zahlreiche aggressionsauslösende Reize und ist Ursache mannigfaltiger Eskalationen. Die Einschränkung der Handlungsfreiheit durch Regeln, die Grenzsetzung bei grenzüberschreitenden Verhaltensweisen und die Vermittlung und Durchführung sinnvoller Konsequenzen bei Regelverletzungen ist pädagogischer, therapeutischer und pflegerischer Alltag und in sinnvollem Maß notwendiger Bestandteil menschlichen Zusammenlebens.

Zu viele oder sinnfreie Regeln, gewaltvolle Grenzsetzungen und nicht nachvollziehbare Konsequenzen verursachen jedoch eine vehemente Erhöhung aggressiver Verhaltensweisen. Die Fortbildung betrachtet theoretische Hintergründe und vermittelt konkretes Handwerkszeug, um Regeln, Grenzen, Konsequenzen deeskalierend handhaben zu können.

 

Inhalte

  • Was ist eine Regel
  • Regeln oder individuelle Grenzsetzung?
  • Entwicklung pädagogisch „sinnvoller“ Regeln
  • Individuelle Belastungen (Gewalt) durch Regeln
  • Motivation und Demotivationsaspekte
  • Deeskalierende Methoden der Grenzsetzung im Einzel- und Gruppensetting
  • Wenn Du nicht, dann … Methoden verzögerter Grenzsetzung
  • Sinnvolle und sinnlose Konsequenzen
  • Deeskalierende Vermittlung von Konsequenzen

Methodisch umfasst das Seminar praxisbezogene Vortragsteile und moderierte Diskussionselemente, Selbstreflexionsübungen und Gruppenarbeiten. Zum Kompetenzerwerb der methodischen Anteile werden gecoachte Situationstrainings und Situationstrainings mit Videofeedback eingesetzt.

Steckbrief

  • Dauer: 2 Tage

  • Zeit: 09.00-17.00 Uhr

  • Dozent: Bernd Anlauf

  • Kosten: 1400.-- € pro Tag zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtung

  • Teilnehmer: max. 14 Teilnehmer

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