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Deeskalation in der Forensik: Gestaltung eines aggressionsarmen Milieus

Die Forensik stellt sowohl durch die besonderen strukturellen Gegebenheiten als auch durch die teilweise spezifischen Störungsbilder der Klienten hohe Anforderung an die Gestaltung eines gewalt- und aggressionsarmen Milieus, in welchem eine Veränderungsmotivation und ein therapeutisches Klima für die Patienten entstehen soll. Diese zwei Tage sollen zu einer Reflexion der eigenen Arbeit anregen und anhand von Beispielen Gestaltungsmöglichkeiten für ein erfolgreiches gewaltarmes Arbeiten mit forensischen Patienten aufzeigen.

Inhalte

  • Erkennen und verändern typischer aggressionsauslösender Reize in forensischen Einrichtungen

  • Persönlichkeitsstörungen, Beziehungsstörungen, häufige Störungsbilder bei forensischen Patienten und mögliche Deeskalationsstrategien

  • Ein kurzer Ausflug in die Theorie der Persönlichkeitsstörungen und hilfreiche Begleitstrategien

  • Macht, Ohnmacht und strukturelle Gewalt – eine Auseinandersetzung mit diesen Themen ist in der Forensik unumgänglich

  • Professionelle Beziehungsgestaltung – zentrales Element in der Therapie und Begleitung

  • Möglichkeiten der Milieugestaltung in forensischen Einrichtungen

  • Welches Milieu fördert Lernen und persönliche Entwicklung?

  • Erfahrungsaustausch, Besprechung konkreter Problemsituationen, Fallbesprechungen

  • Nachbearbeitung von Vorkommnissen mit Aggression und Gewalt – Deeskalationsstufe VII

  • Gesprächsführungstechniken bei Konflikten mit Patienten, Umgang mit schwierigen Situationen, Deeskalationsstrategien (Trainingseinheiten)

Steckbrief

  • Dauer: 2 Tage

  • Zeit: 09.00-17.00 Uhr

  • Dozent: Peter Kraus

  • Kosten: 1100.-- € pro Tag zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtung

  • Teilnehmer: max. 16 Teilnehmer

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