Deeskalation von stark alkoholisierten oder drogenintoxikierten Patienten, Bewohnern oder Kunden

Eine professionell veränderte Sichtweise, die nicht die Äußerlichkeiten (wie z.B. bedrohliches oder abstoßendes Verhalten) sondern die aktuellen Gefühle und Bedürfnisse von Betreuten in den Fokus nimmt, bildet die Grundlage für ein deeskalierendes Vorgehen. Wissensvermittlung und zusätzliche wesentliche Aspekte im Umgang mit akut intoxikierten Betreuten erweitern den Blickwinkel. Schwerpunkt dieser Fortbildung ist das praktische Einüben von speziellen Deeskalationstechniken für dieses Patienten-/Bewohnerklientel. Es werden erfolgreiche Strategien für den Umgang mit akut intoxikierten Betreuten vermittelt, insbesondere für den Umgang mit alkoholisierten Betreuten.

Inhalte

  • Krankheitsbilder, Intoxikationszustände und Psychopathologie
  • Humanistische und professionelle Einstellung zu Suchterkrankungen
  • Vorstellung einer Mitarbeiterbefragung zu Strategien im Umgang mit intoxikierten Patienten
  • Spezielle aggressionsauslösende Reize bei intoxikierten Betreuten
  • Spezielle verbale Deeskalationsstrategien bei intoxikierten Betreuten mit praktischen Übungen
  • Vorstellung von erfolgreichen Strategien im Umgang mit akut intoxikierten Betreuten
  • Situationstraining mit Videofeedback
  • Besonderheiten bei der Immobilisation von intoxikierten Patienten

Organisatorisches

  • Dauer 1 Tag 
  • Zeit 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Dozent Gerd Böhner
  • Kosten 1.100.- € pro Tag zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtung
  • Teilnehmer Max. 16 Teilnehmer*innen